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Der norddeutsche Klimamonitor ist ein Informationsprodukt, das vom Norddeutschen Klimabüro des Helmholtz-Zentrums Geesthacht und vom Regionalen Klimabüro Hamburg des Deutschen Wetterdienstes entwickelt wurde, um über den aktuellen Forschungsstand zum Klima und bisherigen Klimawandel in Norddeutschland zu informieren. Dazu wurden Stationsmessungen des DWD-Messnetzes und messbasierte Flächendatensätze sowie Reanalysen aus dem coastDat-Datensatz für Norddeutschland ausgewertet und auf einer Webseite grafisch veranschaulicht. Die Auswertungen zeigen, dass selbst bei Klimaelementen, deren Messung als robust und wenig fehleranfällig gilt, ein Unsicherheitsbereich hinsichtlich ihres Zustandes und somit auch hinsichtlich der bisherigen Änderungen existiert. Dennoch weisen innerhalb der letzten 55 Jahre alle Datensätze auf eine Erwärmung von etwa 0,8 K in Norddeutschland hin. Zudem ist die beobachtete Erwärmung der letzten 30 Jahre als exemplarisch für die künftig zu erwartende Erwärmung einzustufen.
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Das "ZKI Fire Monitoring System" des DLR liefert aktuelle Waldbrandinformationen für Europa der letzten 31 Tage. Mit dem Ziel, verbrannte Flächen und deren räumliche Entwicklung nahezu in Echtzeit zu überwachen, wurde ein vollautomatisierter Ansatz entwickelt (Nolde et al. 2020, Link zur Publikation https://doi.org/10.3390/rs12132162) und in einer operativen Verarbeitungskette umgesetzt. Um mehrere Aktualisierungen pro Tag zu erreichen, werden Satellitendaten mittlerer Auflösung verwendet. Das Informationssystem ermöglicht eine interaktive Analyse aktueller Waldbrände in jedem von einem Benutzer definierten Interessengebiet. Die täglichen Produkte zeigen die Grenzen der verbrannten Gebiete, Minuten nachdem Satellitenbilder verfügbar sind. Für MODIS erfolgt der Datenempfang über die DLR-Bodenstationen in Neustrelitz und Oberpfaffenhofen (Deutschland) mittels Direktübertragung bei jeder Satellitenüberführung. Für Copernicus Sentinel-3-Daten stützen wir uns auf den Datenverteilungsmechanismus des Sentinel Open Access Hub der Europäischen Weltraumorganisation und das Copernicus Data Integration and Analysis System (DIAS). Die Produkte der verbrannten Fläche werden iterativ und automatisch über einen Zeitraum von 10 Tagen aktualisiert, sobald neue Satellitendaten verfügbar sind. Dies ermöglicht eine kontinuierliche Verbesserung der abgeleiteten Brandperimeter, indem der Einfluss von Störfaktoren wie Wolkenbedeckung, Rauchfahnen und Schatten minimiert wird. Neben dem Brandflächenumfang fließen weitere Attribute wie die Brandschwere, die betroffene Fläche sowie die genauen Erkennungszeiten in die Daten ein. Es ist daher möglich, die Entwicklung jedes verbrannten Bereichs in Raum und Zeit zu verfolgen.
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Beim Wolfsmonitoring werden in Niedersachsen folgende Themen behandelt: Wolfsnachweise, Wolfsterritorien, Nutztierschäden, Totfunde (von Wölfen), Verbreitung / Verbreitungsgebiet. Wolfsmeldungen können über einen Meldeboten getätigt werden. Eine fachliche Beratung zum Thema Wolf ergänzt das Angebot, welches in das niedersächsische Wildtiermanagement eingebunden ist. Über das Portal Wolfsmonitoring.com der Landesjägerschaft Niedersachsen e. V.) können jedoch nicht nur Informationen zum Wolf, sondern auch zu den durch ihn verursachten Nutztierrissen eingesehen werden. Auch wird hier die Entwicklung der Population und ihrer Ausbreitung abgebildet. Zuständig für alle Belange des Wolfes in Niedersachsen ist das Wolfsbüro, welches beim Niedersächsischen Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN) am Standort Hannover angesiedelt ist.
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Um die Wasserstoffkompetenzen in einen räumlichen Bezug zu setzen, hat das Ministerium für Bundes- und Europaangelegenheiten und Regionale Entwicklung eine Übersichtskarte zu Wasserstoffprojekten in ganz Niedersachsen veröffentlicht. Die Karte wird kontinuierlich weiterentwickelt und hält Informationen zu den zahlreichen Projekten bereit: Neben den Projektpartnern und -beteiligten enthält sie vertiefende Informationen zu den Schwerpunkten und der Förderkulisse. Mit einem Klick auf die jeweilige Darstellung eines Symbols auf der Karte, erhalten Sie alle Projektinformationen und einen Link zum Projekt selbst.
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Leico steht für Leitungs-check-online und hat bereits mehr als 17.400 Infrastrukturbetreiber (ISB) aller Sparten (Wasser/Abwasser, Strom, Gas, Telekommunikation, Fernwärme, Biogas, erneuerbare Energien) deutschlandweit eingebunden. Mehr als 50% dieser ISB’s haben dabei ihre konkreten Versorgungsflächen in die Leico-Datenbank eingestellt. Damit ist Leico deutschlandweit führend. Leico bietet der Bauwirtschaft und allen Auskunftssuchenden die mit Abstand größte Erreichbarkeit von mehr als 90% aller Netzbetreiber und trägt so zur nachhaltig verbesserten Sicherheit im Bau- und Planungsbereich sowie zur Beschleunigung der Prozesse in der baulichen Umsetzung bei. Leico hilft, die zuständigen Infrastrukturbetreiber (ISB) zu identifizieren und diese mit einer gebündelten Leitungsanfrage zu erreichen. Unsere Angebote reichen von der kostenlosen Leitungsanfrage einzelner ISB über die Recherche und Zuleitung von Leitungsanfragen an alle zuständigen ISB bis hin zur vollständigen Abwicklung der Leitungsanfrage als Dienstleistung. In Bundesland Berlin werden auch Sondernutzungsanträge, Zustimmungsanträge nach dem TKG und Verkehrsrechtliche Anordnungen an das Land Berlin und den Bezirken übertragen und Bescheide mittels Rückkanal zurückübertragen. Leico bietet allen Infrastrukturbetreibern in Deutschland die Möglichkeit, ihre Versorgungsflächen sowie Metainformationen zu ihren Netzbereichen kostenfrei in der Leico-Datenbank zu hinterlegen und aktuell zu halten. Zusätzlich können sie Leico als zentralen (und für die Auskunftssuchenden kostenlosen) Eingangskanal für Leitungsanfragen nutzen. Zur effizienten Bearbeitung eingehender Leitungsanfragen stellt die infrest den Infrastrukturbetreibern halb- bzw. vollautomatische Auskunftslösungen sowie passgenaue Dienstleistungsangebote zur Verfügung. Darüber hinaus haben wir in Zusammenarbeit mit führenden Softwareanbietern standardisierte Schnittstellen zu Planauskunftslösungen implementiert.
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Der Energieatlas zeigt die Standorte für Windenergie- und Biogasenergieanlagen in Niedersachsen. Er basiert auf Daten der Landkreise und kreisfreien Städte (2013/2014) sowie den aktuellen Meldungen des EEG-Anlagenregisters. Die Standorte für Wind- und Biogasanlagen wurden mit dem Stand Dezember 2019 zuletzt fortgeschrieben. Als tagesaktuelle Datenquelle für die Standorte wird empfohlen das Marktstammdatenregister heranzuziehen.
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Das Informationssystem ISIP bündelt vorhandene Informationen und aktuelle Situationen im Pflanzenbau entsprechend der Kulturart und der Region. Vielfältige Dienste können darüber hinaus - zugeschnitten auf die Bedürfnisse der Berater und Praktiker - abonniert werden. Neben der Region Niedersachsen, können die Regionen Brandenburg, Baden-Württemberg, Bayern, Mecklenburg-Vorpommern, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Saarland, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein und Thüringen ausgewählt werden, um Informationen zu erhalten.
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Mit dem Soil Health Dashboard des EUSO beurteilt die JRC den Gesundheitszustand der Böden in der EU. Die Bewertung wird anhand von Schlüsselindikatoren vorgenommen, die je nach Verfügbarkeit neuer Daten regelmäßig aktualisiert werden. Berücksichtigung finden die Indikatoren Bodenerosion, Bodenverschmutzung, Nährstoffe, Verluste organischen Materials, Verluste der Biodiversität, weitere und Versiegelung. Über eine interaktive Plattform werden Bodendaten zugänglich gemacht. Somit ermöglicht es das Dashboard, die Fortschritte beim Abbau der Bodenbelastungen im Verlauf der Zeit zu visualisieren. Dabei werden die Umsetzung der EU-Bodenstrategie, des geplanten Bodengesundheitsgesetzes und allgemein der Maßnahmen des europäischen Green Deals verdeutlicht. Mai 2024: Dem Soil Health Dashboard des EUSO zufolge sind 76 % der Böden in Deutschland geschädigt. Das Gefahrenpotenzial für die Biodiversität ist groß: 42 % der Böden sind in dieser Hinsicht geschädigt. Was Anbauflächen angeht, so befinden sich 35,6 % infolge von Erosion durch Wasser, Wind, Bodenbearbeitung oder Pflanzenbau in schlechtem Zustand (Quelle: JRC Newsletter Science Flash vom 22. Mai 2024).
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Arcinsys Niedersachsen und Bremen – das Archivinformationssystem des Niedersächsischen Landesarchivs, des Staatsarchivs Bremen und weiterer niedersächsischer und bremischer Archive. Entwickelt in Kooperation mit Hessen und Schleswig-Holstein. Das gemeinsame System für Nutzerinnen und Nutzer, für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter deckt das Angebots- und Aufgabenspektrum der Archive ab. Ohne Anmeldung: Aktentitel, Urkundenregesten, Informationen über Archivalien finden. Digitalisate ansehen. Kontaktdaten und Bestände der Archive recherchieren. Verbesserungen übermitteln. Für angemeldete Nutzer: Archivalien auf persönlichen Merkzettel übernehmen. Nutzungsanträge bei Archiven stellen. Archivalien zur Nutzung bestellen. Bestellte und genutzte Archivalien auflisten.
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Das Fachinformationssystem Raumordnung (FIS-RO) ist ein Informationsangebot der niedersächsischen Raumordnung. Es eröffnet die Möglichkeit, über das Internet auf aktuelle geographische Informationen mit raumplanerischem Bezug zuzugreifen. Es beinhaltet neben raumordnerischen Fachdaten auch die Geodaten anderer Fachbereiche, wie beispielsweise Naturschutz, Forst- und Landwirtschaft, Verkehr und Energieversorgung, die als Planungsgrundlage für die Festlegungen des Landes-Raumordnungsprogramms fungieren. Das FIS-RO kann damit zugleich die Erstellung anderer Planwerke unterstützen. Zukünftig sollen auch Inhalte weiterer Raumordnungspläne, insbesondere der Regionalen Raumordnungsprogramme, sowie Fachdaten aus öffentlichen und privaten Quellen in das FIS-RO integriert werden. Für das FIS-RO werden Kartendienste verschiedener Anbieter genutzt, deren Bereitstellung in der Verantwortung der jeweiligen Anbieter liegt. Deshalb kann eine ständige Verfügbarkeit sämtlicher Karten nicht garantiert werden. Einzelne Inhalte der Fachansichten werden teilweise erst nach einer Ausschnittvergrößerung sichtbar.
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